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Aktuelles

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Leben (und es lebens­wert fin­den) ist eine Einstellungsfrage…

Men­schen, die in phy­si­scher und men­ta­ler Hin­sicht „nor­mal” sind, den­ken im Regel­fall wahr­schein­lich sehr viel sel­te­ner über die­se Ein­stel­lungs­fra­ge nach. Schwe­re Schick­sals­schlä­ge kön­nen einem aber zei­gen, wie wich­tig die Ein­stel­lung zum Leben unter extre­men Bedin­gun­gen wer­den kann. Flo­ri­an Sitz­mann, seit einem schwe­ren fas töd­li­chen Ver­kehrs­un­fall vor 30 Jah­ren als Schül­ler ohne Bei­ne im Roll­stuhl sit­zend, zeigt in der 3nach9-Talk­show von letz­tem Frei­tag, wie es mög­lich sein kann, wei­ter (oder nach gewis­ser Ver­ar­bei­tungs­zeit wie­der) „ver­liebt ins Leben” zu sein. Die unge­plant vie­len Fra­gen der ande­ren Talk­show­gäs­te, deret­we­gen Frau Rakers kaum eine ihrer vor­be­rei­te­ten eige­nen stel­len konn­te, zeigt aber viel­leicht auch, dass die Gesell­schaft in die­sen letz­ten 30 Jah­ren gegen­über behin­der­ten Men­schen offe­ner gewor­den ist und weni­ger Angst vor „fal­schen Fra­gen” hat als damals.

Judith Rakers und eini­ge ande­re der Gesprächs­run­de befra­gen Flo­ri­an Sitz­mann 

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Recht auf Familie

„Deutsch­land behin­dert sich selbst”

Erst­mals wur­de die­se Radio­sen­dung von Deutsch­land­funk Kul­tur vor ziem­lich genau einem Jahr aus­ge­strahlt. Weil sie in die­ser Woche wie­der­holt wur­de, haben sich die berich­te­ten Defi­zi­te wohl lei­der höchs­tens mar­gi­nal gebessert…

Nach­le­sen geht auch.

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Tro­cke­ne Zah­len. Tro­cke­ne Zahlen?!

Klei­ne Vor­be­mer­kung: Auch wenn es eine soge­nann­te „Bin­se” ist, gesagt wer­den muss es viel­leicht den­noch ab und zu: Die aus einer Gesell­schaft ermit­tel­ten sta­tis­ti­schen Zah­len reprä­sen­tie­ren Ein­zel­schick­sa­le. Men­schen und ihr Leben.

Für Schles­wig-Hol­stein und Ham­burg hat das Sta­tis­tik­amt Nord kürz­lich 2021er Zah­len ver­öf­fent­licht. Als Schwer­be­hin­dert ist jede Per­son sta­tis­tisch erfasst wor­den, bei der der Besitz eines Schwer­be­hin­der­ten­aus­wei­ses mit einem GdB von min­des­tens 50% bekannt ist. War­um der pro­zen­tua­le Anteil der Betrof­fe­nen mit dem Alter steigt, bedarf wohl kei­ner spe­zi­el­len Ursachenforschung.

Ham­burg hat­te am Jah­res­en­de 2021 123 745 Schwer­be­hin­der­te. Das sind 6,7% der Gesamt­be­völ­ke­rung.
- Min­der­jäh­ri­ge (bis 1 Tag vor 18. Geburts­tag): 1,2%
- 18- bis 45‑Jahre: 2,0%
- 45- bis 65‑Jah­re: 8,1%
- ab 65 Jah­re: 19,6%

Schles­wig-Hol­stein hat­te am Jah­res­en­de 2021 263 885 Schwer­be­hin­der­te. Das sind 9% der Gesamt­be­völ­ke­rung.
- Min­der­jäh­ri­ge (bis 1 Tag vor 18. Geburts­tag): 1,8%
- 18- bis 45‑Jahre: 3,3%
- 45- bis 65‑Jah­re: 9,4%
- ab 65 Jah­re: 21,0%

Quel­le f. Hamburg

Quel­le f. Schleswig-Holstein

Verena Bentele

Je mehr Inklu­si­on, des­to normaler

Die akti­ve Wett­kampf­zeit von Vere­na Ben­te­le (40) ist vor elf Jah­ren zuen­de gegan­gen. Sind ihre Erfol­ge als Para-Biath­le­tin und -Ski­lang­läu­fe­rin noch prä­sent? Als 12-mali­ge Paralym­pics-Sie­ge­rin und vier­ma­li­ge Welt­meis­te­rin soll­te das doch der Fall sein. Aber viel­leicht ken­nen ihren Namen inzwi­schen mehr Men­schen aus den nicht-sport­li­chen Nach­rich­ten, denn 2014-2018 war sie Behin­der­ten­be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung. Und auch wenn sie die­ses Amt nicht mehr beklei­det, bleibt sie als aktu­el­le VdK-Vor­sit­zen­de an dem The­ma dran: Sie spricht sich für eine geleb­te Inklu­si­ons­pra­xis bei sport­li­chen Groß­ereig­nis­sen aus. Je mehr Wett­kämp­fe „gemischt” unter einem Ver­an­stal­tungs­dach statt­fin­den, des­to mehr Nor­ma­li­tät wird damit ver­bun­den wer­den!
Ben­te­le für mehr Inklu­si­on bei Großereignissen

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Lieber NICHT springen!

Bade­un­fall – der „tra­gi­sche Klassiker”

Im gefähr­li­chen Alter des jugend­li­chen Über­muts hat sich wahr­schein­lich jeder mal eine Leicht­sin­nig­keit geleis­tet, an die man sich in rei­fe­rem Alter mit eher gemisch­ten Gefüh­len erin­nert, weil einem inzwi­schen längt klar ist, wie sehr die jewei­li­ge Leicht­sinns­ak­ti­on hät­te schief­ge­hen kön­nen. Viel­leicht der Klas­si­ker ist der berüch­tig­te Kopf­sprung in unbe­kannt tie­fes – und dann fata­ler­wei­se viel zu fla­ches – Gewäs­ser. Auf dem hier unten ver­link­ten Video warnt der von genau die­sem Schick­sal betrof­fe­ne Sascha Schrön die­je­ni­gen, die die­sen Feh­ler noch nicht gemacht haben – aber er spricht auch jenen, die die­ses Schick­sal mit ihm tei­len, den Mut zu, die irrever­si­ble Läh­mung zu akzep­tie­ren und nach vor­ne zu bli­cken, wodurch sich erken­nen lässt, was an Lebens­freu­de und sogar aben­teu­er­li­chen Unter­neh­mun­gen trotz schwe­rer kör­per­li­cher Behin­de­rung noch mög­lich ist, wie z. B. Fall­schirm­sprin­gen!
Sascha Schrön: Quer­schnitt­ge­lähmt nach Badeunfall

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Ganz was Neu­es: Behin­der­te sind kei­ne „Ali­ens”, son­dern Menschen!

Vor kur­zem gab es im Deutsch­land­funk Kul­tur eine Sam­mel­re­zen­si­on meh­re­rer Bücher, die von Men­schen geschrie­ben wur­den, deren Gemein­sam­keit ihr unter­schied­li­ches Wir­ken als „Influ­en­cer” ist. Eines der dort kurz ange­spro­che­nen Bücher ist nicht unbe­dingt eine aktu­el­le Neu­erschei­nung (März ’21), dafür aber beson­ders, und des­halb auch heu­te rele­vant: Es ist von Kris­ti­na Vogel, die man min­des­tens Sport­fans wohl nicht vor­stel­len muss. Ihres schwe­ren Trai­nings­un­falls 2018 wegen ist ihre Auf­merk­sam­keit aber nicht mehr so inten­siv auf den Sport gerich­tet, son­dern auch auf die Ver­bes­se­rung des Umgangs aller mit­ein­an­der und auf den Aus­bau bar­rie­re­frei­er Wege und Zugän­ge, also kurz: auf Inklu­si­on als „Kopf- und Infra­struk­t­ur­sa­che”. Die „Kopf­sa­che” kommt indi­rekt in dem Buch­ti­tel zum Aus­druck: „Immer noch ich. Nur anders”. Soll an die „Nor­ma­len” gerich­tet hei­ßen: Seht mich wei­ter­hin in ers­ter Linie als Kris­ti­na Vogel – und nicht als Behin­der­te! Und des­halb trennt sie ihr „altes” Leben als Leis­tungs­sport­le­rin auch nicht von sich ab, wie die fol­gen­den knapp 7½ Radio­mi­nu­ten zei­gen, die gesen­det wor­den sind, als das Buch gera­de knapp zwei Mona­te auf dem Markt war.
„Immer noch ich. Nur anders”. Kris­ti­na Vogel im Por­trät (Deutsch­land­funk Kul­tur, 25.04.2021)

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Das Bild zeigt einen Scater im Rollstuhl auf dem Parcour

Rol­len + Sit­zen + Ska­ten = Rollstuhl-Skaten

Oder auf Eng­lisch: Sit ’n’ Skate. Das ist der Name der Initia­ti­ve von David Lebu­ser, auf die wir vor fast einem Jahr hin­ge­wie­sen haben. Am letz­ten Sonn­tag­abend sen­de­te das NDR-„Drit­te” über den Ham­bur­ger ein sehens­wer­tes halb­stün­di­ges Por­trät, das über die erwähn­te Initia­ti­ve sowohl the­ma­tisch als auch geo­gra­fisch deut­lich hin­aus­geht. Der Punkt Geo­gra­fie bie­tet einen span­nen­den (aber lei­der nur halb gelun­ge­nen) Bestei­gungs­ver­such des Mount Meru, nur 65 km ent­fernt vom viel berühm­te­ren Kili­man­dscha­ro – aber auch dort in Tan­sa­nia geht es natür­lich haupt­säch­lich um Inklu­si­on, die über das Pro­jekt „House of Hope” ver­bes­sert wer­den soll.

Die SC-Sto­ry über den Pio­nier und Strei­ter für Inlu­si­on David Lebuser

 

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Edina

Magi­sche Euro­päi­sche Meis­ter­schaf­ten in München

Haben die am Wochen­en­de zuen­de­ge­gan­ge­nen Meis­ter­schaf­ten in Mün­chen den dor­ti­gen Besu­chern – und auch den Fern­seh­kon­su­men­ten – nicht zahl­rei­che magi­sche Momen­te beschert? Viel­leicht etwas unter­ge­gan­gen ist dabei aller­dings die Aus­tra­gung auch von „Para-Sport­art-Meis­ter­schaf­ten”, wor­an der Prä­si­dent des Deut­schen Behin­der­ten­sport­ver­ban­des (DBS), auch gleich Kri­tik geübt hat. Doch nicht kom­plett über­se­hen wur­den die­se Para-EMs, und das ist nicht zuletzt der Para­ka­nu­tin Edi­na Mül­ler zu ver­dan­ken, denn sie gewann in ihrer Start­klas­se KL1 wie schon vor einem Jahr bei den Paralym­pics in Tokio die Gold­me­dail­le! Was aller­dings nicht sug­ge­rie­ren soll, dass sie nur von Sieg zu Sieg eilt – vor gera­de ein­mal zwei Wochen hat­te sie bei der WM „nur” den vier­ten Platz belegt, wes­halb sie ihren jet­zi­gen Erfolg durch­aus als „Wie­der­gut­ma­chung” ansieht. Herz­li­che Gra­tu­la­ti­on, Euro­pa­meis­te­rin Edi­na Müller!

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Wenn ein Gericht ohne Beach­tung von Kol­la­te­ral­pro­ble­men entscheidet

Vor­sicht, Mei­nung!

In dem ver­link­ten Text über Oli­ver Bier­mann (sie­he dort) ist es ja schon so neben­her „nicht ver­heim­licht” wor­den: Auch Men­schen mit kör­per­li­cher oder geis­ti­ger Behin­de­rung haben sexu­el­le Bedürf­nis­se. Vor einem Monat nun gab es ein vor­läu­fi­ges (noch nicht rechts­kräf­ti­ges) Urteil des Sozi­al­ge­richts Han­no­ver, das mei­nes Erach­tens dis­kus­si­ons­wür­dig ist:
Ein vor 19 Jah­ren auf dem Heim­weg von sei­ner Berufs­aus­bil­dungs­stät­te schwer ver­un­glück­ter Mann, der durch das dabei erlit­te­ne schwe­re Schä­del-Hirn­trau­ma seit­dem umfang­reich und dau­er­haft pfle­ge- und all­tags­hil­fe­be­dürf­tig ist, kann sich die Kos­ten einer regel­mä­ßi­gen „Sexu­al­be­glei­tung durch zer­ti­fi­zier­te Dienst­leis­te­rin­nen“ von sei­ner Berufs­ge­nos­sen­schaft (BG) erstat­ten las­sen.
In dem Urteil wur­de der Stand­punkt der BG, die Befrie­di­gung des Sexu­al­triebs fal­le nicht in den Auf­ga­ben­be­reich der seit dem Unfall zu finan­zie­ren­den medi­zi­ni­schen und sozia­len Behand­lun­gen, weni­ger hoch ver­an­schlagt als jener des Klä­gers, dass sie, die „selbst­be­stimm­te Sexua­li­tät”, das „gestör­te see­li­sche Befin­den des Behin­der­ten ver­bes­se­re und sein Selbst­be­wusst­sein stär­ke”.
Euer Ehren, wie bit­te?!
Das Pro­blem, um das jetzt wahr­schein­lich zwi­schen den bei­den Pro­zess­par­tei­en noch hef­tig gerun­gen wird: Lässt sich die­se „zer­ti­fi­zier­te Dienst­leis­tung” auch ganz lebens­prak­tisch und nicht bloß begriff­lich von „Pro­sti­tu­ti­on” abgren­zen?
Es gibt tat­säch­lich Frau­en (wie die­se in einem Pay­wall-Arti­kel), die ihren kör­per­lich oder geis­tig behin­der­ten Kun­den die­se „zer­ti­fi­zier­te Dienst­leis­tung” aus frei­en Stü­cken ange­dei­hen las­sen und daher die­se Abgren­zung in dem Sin­ne beja­hen, dass sie eine „the­ra­peu­ti­sche Tätig­keit” aus­üben und von kei­nem Zuhäl­ter zu etwas gezwun­gen wer­den. Doch ohne jetzt irgend­wel­che Sta­tis­ti­ken zitie­ren zu kön­nen, erlau­be ich mir die Ver­mu­tung: Die Zahl jener Frau­en, die bereit­wil­lig ihre eige­ne Inti­mi­tät und eige­nen Geschlechts­or­ga­ne zum Instru­ment der­art skiz­zier­ter „The­ra­pie­stun­den” machen, ist wahr­schein­lich sehr sehr über­schau­bar. [Und alle Fra­gen rund um die theo­re­tisch mög­li­che umge­kehr­te Rol­len­ver­tei­lung der Geschlech­ter las­se ich gleich mal ganz weg…]
Und wenn es viel mehr „Nach­fra­ge” nach als „Ange­bot” von „Sexu­al­be­glei­tung durch zer­ti­fi­zier­te Dienst­leis­te­rin­nen“ gibt – wie soll dann dem gericht­lich zuge­stan­de­nen „Recht auf selbst­be­stimm­te Sexua­li­tät” des „Kun­den” zur Rea­li­sie­rung ver­hol­fen wer­den? Es käme dann sehr dar­auf an, dass der Kos­ten­trä­ger auf dem Nach­wei­se der erwähn­ten Zer­ti­fi­zie­rung zu bestehen hat – denn andern­falls könn­te die selbst­be­stimm­te Sexua­li­tät des Kun­den auch mal auf die nicht selbst­be­stimm­te Sexua­li­tät einer Anbie­te­rin tref­fen, weil die sich mit einer gewis­sen Wahr­schein­lich­keit in einem Abhän­gig­keits­ver­hält­nis befin­det und daher die Frei­wil­lig­keit ihres Tuns nicht so ein­fach vor­aus­ge­setzt wer­den kann! Gut­gläu­big wie ich bin, neh­me ich an, dass die Ver­let­zung des Rechts ihrer sexu­el­len Selbst­be­stim­mung ein rele­van­tes juris­ti­sches Hin­der­nis dafür ist, eben­je­nes Recht für den Kun­den zu ver­wirk­li­chen.
Dar­über hin­aus erlau­be ich mir einen ganz grund­sätz­li­chen Zwei­fel an die­sem Gerichts­ur­teil: Wenn die „Sex-Kos­ten­über­nah­me” mit der „Ver­bes­se­rung des gestör­ten see­li­schen Befin­dens” und der „Stär­kung des Selbst­be­wusst­seins” begrün­det wird – war­um soll­te sich dann nicht auch ein äußer­lich unbe­ein­träch­tig­ter Mensch, der „nur” psy­cho­lo­gi­sche Hil­fe benö­tigt und in Anspruch nimmt, auf die­se posi­ti­ven Effek­te beru­fen kön­nen, um sich sei­ne Bor­dell­be­su­che von der Kran­ken­kas­se bezah­len zu las­sen?
In der Aus­wahl sei­ner lega­len pri­va­ten Ver­gnü­gun­gen soll jeder Mensch, ob behin­dert oder nicht, nach sei­ner Façon selig wer­den kön­nen, selbst­ver­ständ­lich. Ob das Ide­al der Inklu­si­on aber sogar eine Kos­ten­über­nah­me solch deli­ka­ten Pri­vat­ver­gnü­gens durch die soli­da­ri­sche Gesell­schaft recht­fer­tigt, scheint mir eine gut gemein­te Über­trei­bung zu sein.

Gut gemeint ist aber bekannt­lich oft alles ande­re als gut gemacht.

Pres­se­mit­tei­lung des Sozi­al­ge­richts Hannover

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Zwei Ukrai­ne­rin­nen in Hamburg

Mal nicht um – mehr oder weni­ger aktu­el­le – Detail­kri­tik an die­sem oder jenem „Bar­rie­re­frei-Defi­zit” soll es in die­sem Ein­trag gehen, son­dern um eine jun­ge ukrai­ni­sche Roll­stuhl­fah­re­rin, die mit ihrer Mut­ter aus der Ukrai­ne nach Ham­burg geflo­hen ist. Neben eini­gen ande­ren Ukrai­nern (und Ham­bur­ger Hel­fern) wur­den die bei­den in die­ser NDR-Nord­re­por­ta­ge beglei­tet, gesen­det Anfang April. Mit der Beglei­tung durch den Nord­deut­schen Rund­funk geht es seit­dem spo­ra­disch in einem Blog wei­ter; der letz­te Ein­trag ist vom 4. August. Die Bar­rier­frei­heit Ham­burgs kommt dabei gar nicht so schlecht weg – was natür­lich nicht hei­ßen soll, dass es nichts mehr zu ver­bes­sern gäbe!
🡒 Blog über Ana­sta­si­ja und Tetya­na Nova­ko­va 🡐

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