Leben (und es lebenswert finden) ist eine Einstellungsfrage…

Menschen, die in physischer und mentaler Hinsicht „normal” sind, denken im Regelfall wahrscheinlich sehr viel seltener über diese Einstellungsfrage nach. Schwere Schicksalsschläge können einem aber zeigen, wie wichtig die Einstellung zum Leben unter extremen Bedingungen werden kann. Florian Sitzmann, seit einem schweren fas tödlichen Verkehrsunfall vor 30 Jahren als
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„Deutschland behindert sich selbst”

Erstmals wurde diese Radiosendung von Deutschlandfunk Kultur vor ziemlich genau einem Jahr ausgestrahlt. Weil sie in dieser Woche wiederholt wurde, haben sich die berichteten Defizite wohl leider höchstens marginal gebessert… Nachlesen geht auch. Helfen Sie mit Spenden Sie individuelle Beträge oder werden Sie Mitglied unseres Vereins. SPENDEN
Trockene Zahlen. Trockene Zahlen?!

Kleine Vorbemerkung: Auch wenn es eine sogenannte „Binse” ist, gesagt werden muss es vielleicht dennoch ab und zu: Die aus einer Gesellschaft ermittelten statistischen Zahlen repräsentieren Einzelschicksale. Menschen und ihr Leben. Für Schleswig-Holstein und Hamburg hat das Statistikamt Nord kürzlich 2021er Zahlen veröffentlicht. Als Schwerbehindert ist jede
Je mehr Inklusion, desto normaler

Die aktive Wettkampfzeit von Verena Bentele (40) ist vor elf Jahren zuende gegangen. Sind ihre Erfolge als Para-Biathletin und -Skilangläuferin noch präsent? Als 12-malige Paralympics-Siegerin und viermalige Weltmeisterin sollte das doch der Fall sein. Aber vielleicht kennen ihren Namen inzwischen mehr Menschen aus den nicht-sportlichen Nachrichten,
Badeunfall – der „tragische Klassiker”

Im gefährlichen Alter des jugendlichen Übermuts hat sich wahrscheinlich jeder mal eine Leichtsinnigkeit geleistet, an die man sich in reiferem Alter mit eher gemischten Gefühlen erinnert, weil einem inzwischen längt klar ist, wie sehr die jeweilige Leichtsinnsaktion hätte schiefgehen können. Vielleicht der Klassiker ist der berüchtigte
Ganz was Neues: Behinderte sind keine „Aliens”, sondern Menschen!

Vor kurzem gab es im Deutschlandfunk Kultur eine Sammelrezension mehrerer Bücher, die von Menschen geschrieben wurden, deren Gemeinsamkeit ihr unterschiedliches Wirken als „Influencer” ist. Eines der dort kurz angesprochenen Bücher ist nicht unbedingt eine aktuelle Neuerscheinung (März ’21), dafür aber besonders, und deshalb auch heute relevant:
Rollen + Sitzen + Skaten = Rollstuhl-Skaten

Oder auf Englisch: Sit ’n’ Skate. Das ist der Name der Initiative von David Lebuser, auf die wir vor fast einem Jahr hingewiesen haben. Am letzten Sonntagabend sendete das NDR-„Dritte” über den Hamburger ein sehenswertes halbstündiges Porträt, das über die erwähnte Initiative sowohl thematisch als auch geografisch
Magische Europäische Meisterschaften in München

Haben die am Wochenende zuendegegangenen Meisterschaften in München den dortigen Besuchern – und auch den Fernsehkonsumenten – nicht zahlreiche magische Momente beschert? Vielleicht etwas untergegangen ist dabei allerdings die Austragung auch von „Para-Sportart-Meisterschaften”, woran der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), auch gleich Kritik geübt hat. Doch
Wenn ein Gericht ohne Beachtung von Kollateralproblemen entscheidet

Vorsicht, Meinung! In dem verlinkten Text über Oliver Biermann (siehe dort) ist es ja schon so nebenher „nicht verheimlicht” worden: Auch Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung haben sexuelle Bedürfnisse. Vor einem Monat nun gab es ein vorläufiges (noch nicht rechtskräftiges) Urteil des Sozialgerichts Hannover, das
Zwei Ukrainerinnen in Hamburg

Mal nicht um – mehr oder weniger aktuelle – Detailkritik an diesem oder jenem „Barrierefrei-Defizit” soll es in diesem Eintrag gehen, sondern um eine junge ukrainische Rollstuhlfahrerin, die mit ihrer Mutter aus der Ukraine nach Hamburg geflohen ist. Neben einigen anderen Ukrainern (und Hamburger Helfern) wurden