Wenn ein Gericht ohne Beachtung von Kollateralproblemen entscheidet

Vorsicht, Meinung! In dem verlinkten Text über Oliver Biermann (siehe dort) ist es ja schon so nebenher „nicht verheimlicht” worden: Auch Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung haben sexuelle Bedürfnisse. Vor einem Monat nun gab es ein vorläufiges (noch nicht rechtskräftiges) Urteil des Sozialgerichts Hannover, das

Zwei Ukrainerinnen in Hamburg

Mal nicht um – mehr oder weniger aktuelle – Detailkritik an diesem oder jenem „Barrierefrei-Defizit” soll es in diesem Eintrag gehen, sondern um eine junge ukrainische Rollstuhlfahrerin, die mit ihrer Mutter aus der Ukraine nach Hamburg geflohen ist. Neben einigen anderen Ukrainern (und Hamburger Helfern) wurden

Noch einmal die „Lebenswert-Frage”: Locked-in-Syndrom

8. August 2022  Um die einigen vielleicht nicht so leicht nachvollziehbare Nennung des Locked-In -Syndroms in dem vorigen Beitrag etwas besser begreifen zu können, empfiehlt sich erneut das Anhören einer Deutschlandfunk Kultur-Konserve. Geschildert wird das Schicksal  von Karl-Heinz Pantke, der sein Umfeld mit seinem Lebenswillen und Lebensmut tief zu beeindrucken weiß. Knapp 33 wirklich erstaunliche Minuten über diesen Menschen zum vertieften Nachdenken auf Deutschlandfunk Kultur:Locked-in-Syndrom: Der lange Weg zurück ins Leben

Was ist „lebenswertes Leben”?

Um die einigen vielleicht nicht so leicht nachvollziehbare Nennung des Locked-In -Syndroms in dem vorigen Beitrag etwas besser begreifen zu können, empfiehlt sich erneut das Anhören einer Deutschlandfunk Kultur-Konserve. Geschildert wird das Schicksal von Karl-Heinz Pantke, der sein Umfeld mit seinem Lebenswillen und Lebensmut tief zu

„Schwerbehindert, aber pflegeleicht“…

Der 32jährige Oliver Biermann kommuniziert, meist in seinem Elektrorollstuhl sitzend, mit anderen Menschen über einen Sprachcomputer, den sogenannten „Talker”. Mit dem berühmten Astrophysiker Stephen Hawking verbindet ihn von dieser Äußerlichkeit – sowie Humor, Lebensmut und Ehrgeiz – abgesehen eher nicht so viel, denn die medizinische Ursache

Italien – Schafe – Eis!

18. Juli 2022  Der 32jährige Oliver Biermann kommuniziert, meist in seinem Elektrorollstuhl sitzend, mit anderen Menschen über einen Sprachcomputer, den sogenannten „Talker”. Mit dem berühmten Astrophysiker Stephen Hawking verbindet ihn von dieser Äußerlichkeit – sowie Humor, Lebensmut und Ehrgeiz – abgesehen eher nicht so viel, denn die medizinische Ursache ist eine andere, und sein berufliches bzw. privates Leben ist auch ein ganz anderes. In dem evangelischen Magazin chrismon gewährt der Jungunternehmer (!) und Italienfan den Journalisten und den Lesern einen facettenreichen Blick in sein spannendes Leben. Wer von einem Magazin mit theologisch-ethischem Hintergrund erwartet, dass bestimmte „heikle” Aspekte eines körperlich sehr eingeschränkten Lebens verschämt ausgespart werden, wird überrascht sein!chrismon-Artikel über Oliver Biermann

Das Recht jedes Kindes auf Familie…

… ist von der UN-Kinderrechtskonvention, die in Deutschland 1992 ratifiziert wurde, festgeschrieben worden. „Jedes Kind” bedeutet: Auch Kindern mit Pflegebedarf wegen einer Behinderung steht dieses Recht zu! Es ist zu befürchtet, dass es noch eine erhebliche Lücke zwischen Recht und Realität gibt – doch in großartigen

Barrierefreie „Schwimmoper” in Hamburg (bald)

Die Alsterschwimmhalle wird bereits seit einiger Zeit umgebaut, und das dauert auch noch bis Ende 2023. Bemerkenswert daran ist, dass sie nach Ende der Arbeiten barrierefrei zugänglich sein wird! „bäderland” präsentiert den Umbau / Online-Artikel (HA) Helfen Sie mit Spenden Sie individuelle Beträge oder werden Sie Mitglied unseres

Fechten mit Behinderung? „Ficht mich nicht an!“

Wer im Rolli sitzt – sitzen muss – kann sich dennoch sportlich verausgaben. Mag die Auswahl der Sportarten durch das Handicap eine andere sein, so gibt es doch immer noch sehr attraktive Möglichkeiten. Zum Beispiel für Menschen mit weitgehend bewegungsfähigem Oberkörper… Fechten. Andere sagen auch gern

Erlebnisangebot an die (vermeintlichen) „Normalos”

Im Dialoghaus Hamburg gibt es ein „Dialog Lab”, also eine Art Labor für Lebenssituationen – etwas genauer, für Situationen, die für Menschen mit einigermaßen gravierenden (dabei aber nicht immer sichtbaren) Einschränkungen Alltag sind. Jemandem ohne solche Einschränkungen bietet das „Mittendrin”-Erlebnis des Dialog Labs – also die