Chris Calm INTERVIEW 

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Wie bist Du in Deine jetzige Situation gekommen?

Ich hat­te vor 6 ½ Jah­ren einen schwe­ren Ver­kehrs­un­fall durch Aqua­pla­ning auf dem Weg von einer Park­our Show nach Hause.

Wie bist Du anfangs damit umgegangen?

Die ers­ten Mona­te fiel mir das Akzep­tie­ren mei­ner kör­per­li­chen Situa­ti­on schwer, obwohl Fami­lie und Freun­de mir eine gro­ße Hil­fe und Stüt­ze waren (und sind). Aber aller Anfang ist schwer.

Was hat Dich aufgebaut?

Defi­ni­tiv Fami­lie und Freun­de, aber vor allem mein Sohn Nelio.

Wem bist Du dankbar? 

Natür­lich wie­der­um Fami­lie und Freun­den, aber auch den The­ra­peu­ten und Ärz­ten im Quer­schnitt­ge­lähm­ten-Zen­trum (QZ) des BG-Kli­ni­kums Hamburg.

Was hätte Dir geholfen, schneller mit der Situation zurecht zu kommen?

Der Aus­tausch mit ande­ren Betrof­fe­nen oder Vide­os, wie ich sie jetzt mache. Um mir ein­fach Tipps und Tricks abzugucken.

Was möchtest Du mit „calmobility” erreichen?

Einen leich­te­ren Start für alle frisch Ver­letz­ten in das neue Leben, für alle ande­ren Betrof­fe­nen einen bes­se­ren und leich­te­ren Zugang zu Hil­fe und Unter­stüt­zung in jeg­li­cher Form.

Welche Personen sind die Zielgruppe von „calmobility”?

Alle Men­schen mit einer kör­per­li­chen Ein­schrän­kung, die Hil­fe und Unter­stüt­zung benö­ti­gen, aber auch erfah­re­ne und akti­ve Betrof­fe­ne, die einen Aus­tausch suchen.

Was willst Du Ihnen vermitteln und bieten? 

Zuver­sicht, Stär­ke und einen Ort für Aus­tausch und kon­kre­te Maßnahmen.

Was braucht dieser Personenkreis am dringendsten?

Kein Mit-Leid, son­dern Mit-Anpacken.

Warum sollte man Mitglied werden?

Um akti­ver Part einer Com­mu­ni­ty zu sein, die der­zeit etwa 10 Pro­zent (!) der Gesamt­be­völ­ke­rung umfasst, oder um Men­schen die­ses Per­so­nen­krei­ses zu unterstützen.

Warum spenden?

Um unse­ren Ver­ein zu fördern!

Welche Vision hast Du?

Dass die Bar­rie­re­frei­heit sowohl in den Köp­fen als auch auf allen Wegen der abso­lu­te Nor­mal­fall ist! Und immer wenn es um Rat und Tat für kör­per­lich behin­der­te Men­schen geht, muss „cal­mo­bi­li­ty” als ers­te Anlauf­stel­le gelten!

Helfen Sie mit

Spen­den Sie indi­vi­du­el­le Beträ­ge oder wer­den Sie Mit­glied unse­res Vereins.