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Rhein­land-Pfalz

Bar­rie­re­frei - Gas­tro- & Kul­tur­füh­rer   -   Schwer­punkt Norddeutschland

Aus­flugs­tipps

Rhein­­land-Pfalz

Rhein­land-Pfalz ist ein wun­der­schö­nes Fleck­chen Erde mit roman­ti­schen Orten und vie­len Sehens­wür­dig­kei­ten. Eine klei­ne Aus­wahl davon fin­den Sie hier, inklu­si­ve Infor­ma­tio­nen zur Bar­rie­re­frei­heit. Für alle Sehens­wür­dig­kei­ten gilt unser Tipp: Allen Men­schen mit Mobi­li­täts- oder Sin­nes­einschrän­kun­gen sei eine gebuch­te Füh­rung empfohlen.

Mainz

Da wäre natür­lich zunächst ein­mal die Lan­des­haupt­stadt Mainz mit der male­ri­schen Alt­stadt. Ein geschichts­träch­ti­ger Ort, direkt am Rhein gele­gen, in dem Tra­di­ti­on und Moder­ne  einen inter­es­san­ten und auch reiz­vol­len Kon­trast bilden. 

Neben ver­schie­de­nen Sehens­wür­dig­kei­ten hat Mainz eini­ges an bar­rie­re­frei­er Außen­gas­tro­no­mie und einen wun­der­schö­nen Wochen­markt zu bie­ten. Laut Eigen­be­schrei­bung „einer der ältes­ten und schöns­ten Deutschlands”.

Im „mainz Store”, dem Tou­ris­mus­bü­ro, kann gegen Kau­ti­on ein Stadt­füh­rer in Braille­schrift  aus­ge­lie­hen werden.

Ein tak­ti­les Leit­sys­tem hilft Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Seh­fä­hig­keit, sich in der Stadt zurechtzufinden.

 

Teil die­ses Leit­sys­tems ist der öffent­li­che tak­ti­le Stadt­plan in der Alt­stadt. Dort sind auch öffent­li­che Behin­der­ten-WCs eingezeichnet. 

 

Guten­berg-Muse­um Mainz

Einer die­ser geschichts­träch­ti­gen Orte in Mainz ist ohne Zwei­fel das Guten­berg-Muse­um. Die­ses ist wei­test­ge­hend bar­rie­re­frei und „Rei­sen für Alle“ zer­ti­fi­ziert.

Aller­dings gibt es Area­le, die nicht, oder nur mit Assis­tenz, erreich­bar sind, z. B. der Bereich „Isla­mi­scher Kul­tur­kreis”. Die ver­schie­de­nen Ebe­nen sind mit­tels Fahr­stuhl zu errei­chen, ein Behin­der­ten-WC ist vorhanden.

Die Expo­na­te sind nicht nur zum anschau­en, son­dern teil­wei­se auch zum anfas­sen. Ange­bo­ten wer­den Füh­run­gen in Gebär­den­spra­che sowie spe­zi­el­le Füh­run­gen für Men­schen mit ein­ge­schränk­tem Seh­ver­mö­gen. Bei­des muss jedoch im Vor­feld gebucht werden. 

Außer­dem gibt es mit dem „Druck­la­den“ einen aus­ge­spro­che­nen Hands-on-Bereich für Alle, in dem unter Anlei­tung selbst gedruckt wer­den kann.

Ende 2023 wird das jet­zi­ge Muse­um geschlos­sen und am sel­ben Ort kom­plett neu erbaut, dann sol­len wei­te­re Hür­den für Men­schen mit Mobi­li­täts- oder sen­so­ri­schen Ein­schrän­kun­gen abge­baut werden.

Main­zer Dom und Dom- & Diözesanmusum

Unbe­dingt sehens­wert sind auch der Main­zer Dom und das ange­schlos­se­ne Dom­mu­se­um. Bei­des ist wei­test­ge­hend bar­rie­re­frei, aller­dings gibt es auch hier gibt es Berei­che, zu denen Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät kei­nen Zugang haben.  Aber so weit als mög­lich wur­den Ram­pen mit Gelän­dern instal­liert. Die­se sind z. T. zu steil, um sie allein zu bewältigen.

Der Dom ist tags­über für Besu­che­rin­nen und Besu­cher kos­ten­los geöff­net. Die­se kön­nen die Grö­ße der Basi­li­ka auf sich wir­ken las­sen und die ein­drucks­vol­le Orgel bestaunen.

 

Im Dom­mu­se­um sind vie­le Jahr­hun­der­te Kir­chen­ge­schich­te erfahr­bar und sowohl his­to­ri­sche als auch zeit­ge­nös­si­sche lit­ur­gi­sche Gegen­stän­de zu bewundern.

 

Im bestimm­ten Rah­men ist es mit Hil­fe eines Latex-Hand­schuhs mög­lich, die Expo­na­te anzu­fas­sen, ange­bo­ten wer­den auch spe­zi­el­le Füh­run­gen für Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Seh­fä­hig­keit. Die­se müs­sen jedoch vor­her gebucht werden.

 

Koblenz

Am Koblen­zer Bahn­hof ist das The­ma „Bar­rie­re­frei­heit“ wirk­lich vor­bild­lich gelöst. Zwar herrscht auf den Bahn­stei­gen der typi­sche Tru­bel und vor dem Fahr­stuhl sam­meln sich alle Fahr­gäs­te mit Kof­fern, Kin­der­wa­gen, Fahr­rä­dern, und eben auch Men­schen mit Rol­la­tor oder im Roll­stuhl. Wenn die­se Hür­de erst ein­mal über­wun­den ist, endet die Fahr­stuhl­fahrt in einem sepa­ra­ten Tun­nel, ohne die für Bahn­hö­fe ansons­ten übli­chen Menschenmassen. 

Wer nach lan­ger Zug­fahrt sich erst ein­mal stär­ken möch­te, kann das tun, ohne sich ins Getüm­mel stür­zen zu müs­sen. Am Ende des Tun­nels sind auf bei­den Sei­ten bar­rie­re­freie Lokalitäten.

Bereits schräg gegen­über vom Bahn­hofs-Gebäu­de  wird eini­ges an bar­rie­re­frei­er Außen­gas­tro­no­mie gebo­ten. Man­che Loka­le sind stu­fen­los, aller­dings ohne Behinderten-WC.

Ein öffent­li­ches Behin­der­ten-WC befin­det sich u.a. im „Forum Con­flu­en­tes“, in dem auch die – eben­falls bar­rie­re­freie – Tou­rist-Infor­ma­ti­on unter­ge­bracht ist.

Auch an der Rhein­pro­me­na­de ist für ein brei­tes kuli­na­ri­sches Ange­bot gesorgt. Lei­der auch hier vor­wie­gend nur Außengastronomie.

Fes­tung Ehrenbreitstein

Doch Koblenz hat nicht nur kuli­na­risch eini­ges zu bie­ten, son­dern auch in punk­to Sehens­wür­dig­kei­ten. Wer die wun­der­schön gele­ge­ne Stadt im „Drei­län­der­eck“ besucht, soll­te auf jeden Fall einen Tag für die Fes­tung Ehren­breit­stein einplanen.

Das his­to­ri­sche Gemäu­er beher­bergt ver­schie­de­ne Muse­en unter einem Dach und ver­bin­det dadurch völ­lig zwang­los Geschich­te und Gegenwart.

Das Bes­te dar­an: Die Fes­tung Ehren­breit­stein ist wei­test­ge­hend bar­rie­re­frei und eben­fallsRei­sen für Allezer­ti­fi­ziert.

Sie wur­de 2011 zur Bun­des­gar­ten­schau her­aus­ge­putzt, dabei wur­de auch an Bar­rie­re­frei­heit gedacht. Der Außen­be­reich ist kom­plett bar­rie­re­frei, inklu­si­ve tak­ti­lem Leit­sys­tem für Blin­de. Roll­stüh­le kön­nen aus­ge­lie­hen wer­den, an meh­re­ren Stel­len sind Behin­der­ten-WCs vor­han­den. Trotz allem gibt es Berei­che, die Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät nicht zugäng­lich sind.

Bei der Aus­stel­lung wur­de ver­sucht zu rea­li­sie­ren, dass Expo­na­te in Vitri­nen auch sit­zend ein­zu­se­hen sind. Auf­grund der Fül­le der Aus­stel­lungs­stü­cke, ist das aber nicht immer gelungen.

Es gibt einen Hands-on-Bereich, in dem Blin­de auch tas­ten kön­nen, außer­dem gibt es spe­zi­el­le Füh­run­gen für Blinde.

 

Die Expo­na­te sind nicht nur zum anschau­en, son­dern teil­wei­se auch zum anfas­sen. Ange­bo­ten wer­den Füh­run­gen in Gebär­den­spra­che sowie spe­zi­el­le Füh­run­gen für Men­schen mit ein­ge­schränk­tem Seh­ver­mö­gen. Bei­des muss jedoch im Vor­feld gebucht wer­den. Außer­dem gibt es mit dem „Druck­la­den“ einen aus­ge­spro­che­nen Hands-on-Bereich für Alle, in dem unter Anlei­tung selbst gedruckt wer­den kann.

Cochem

Das klei­ne male­ri­sche Städt­chen mit den uri­gen Gäss­chen ist eine der Per­len, die längs der Mosel auf­ge­reiht sind. Im Zen­trum befin­den sich vie­le Loka­le und klei­ne Geschäf­te, die vor allem mit hei­mi­schen Pro­duk­ten über­zeu­gen. Da wäre natür­lich vor allem der Wein­an­bau zu nen­nen, von dem nicht nur Cochem, son­dern die gesam­te Mosel­re­gi­on lebt.

Der Bahn­hof ist bar­rie­re­frei mit je einem Fahr­stuhl zu bei­den Glei­sen, der Weg zum Zen­trum stu­fen­los. Die Tou­rist-Infor­ma­ti­on ist „Rei­sen für Alle“ aus­ge­zeich­net, unter der Mosel­be­rü­cke am End­ert­platz befin­det sich eine öffent­li­che Toi­let­te inklu­si­ve Behin­der­ten-WC. Auch die Fahr­gast­schif­fe sind barrierefrei.

Cochem könn­te also ein klei­nes Eldo­ra­do für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen sein, wenn, …, tja, wenn da nicht die vie­len Aber wären.

Lei­der gibt es bis auf Außen­gas­tro­no­mie kaum Ange­bo­te mit behin­der­ten­ge­rech­ter Toilette.

Hoch über der Stadt thront majes­tä­tisch die Reichs­burg, die mit Auto, zu Fuß oder dem Bus erreich­bar ist.  Weder die Burg noch der Bus sind jedoch barrierefrei.

Die klei­ne Mosel­per­le lädt förm­lich zum Blei­ben ein, doch auch Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten sind für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen rar gesät. Die Jugend­her­ber­ge Cochem sowie eine Feri­en­woh­nung imHaus Mosel­pro­me­na­desind „Rei­sen für Alle“ zer­ti­fi­ziert. Ansons­ten ver­fügt dasMosels­tern Hotel Bri­x­ia­de & Tri­toneige­nen Anga­ben zufol­ge über Ange­bo­te für „Geh­be­hin­der­te und Roll­stuhl­fah­rer“. Eben­so dasWein­haus Grä­fen“, dasFeri­en­do­mi­zil zur Burgsowie dasMosel­ro­man­tik Hotel Weiss­müh­le“.

Text und Fotos: Bir­git Gärtner

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